Lieferkosten berechnen: So kalkulierst du fair | Lieferungapp.de
Lieferkosten sind oft eine Milchmädchenrechnung. Mit der richtigen Kalkulation deckst du Kosten und bleibst fair zum Gast.
Warum falsche Lieferkosten dein Geschäft belasten
Bieten viele Lieferservices günstige oder Gratis-Lieferung an, bezahlen sie diese Effekte am Ende aus der Marge. Zeit, Fahrzeugkosten und Ausfallzeiten summieren sich – besonders bei kleinen Bestellungen oder weitem Umkreis.
So berechnest du deine Lieferkosten richtig
- Kosten pro Tour: Zeit x Stundensatz + Fahrzeugkosten + Abschreibung.
- Kosten pro Bestellung: Tourkosten geteilt durch Bestellungen pro Tour.
- Mindestbestellwert: Ab welchem Betrag deckt die Bestellung die Lieferkosten?
- Zonen: Preise nach Entfernung gestaffelt – innen günstiger, außen höher.
Beispielrechnung
Eine Tour kostet 8 €. Bei 3 Bestellungen pro Tour sind das rund 2,70 € pro Bestellung. Mit einer Liefergebühr von 2,50 € innen und 4,00 € außerhalb plus einem Mindestbestellwert von 15 € machst du keine Verluste.
So setzt du es um
In unserem Liefergebiete-Modul legst du pro Zone eigene Lieferkosten und Mindestbestellwerte fest. Das ist transparenter im Checkout abgebildet und wirkt professioneller als pauschale Gebühren.
Fazit
Kalkuliert statt pauschal: Mit gestaffelten Zonen und klarem Mindestbestellwert verdienst du an jeder Lieferung – und verlierst Kunden nicht an hohe Pauschalpreise.
Häufige Fragen.
Wie hoch sollte meine Liefergebühr sein?
Decke die tatsächlichen Kosten pro Tour (Zeit, Fahrzeug, Ausfallzeiten) und orientiere dich am Markt – meist zwischen 1,50 € und 3,50 € je nach Zone.
Soll ich lieferkostenfrei ab einem Bestellwert anbieten?
Ja, das ist ein starker Anreiz: Der Mindestbestellwert für Gratis-Lieferung liegt meist etwas über dem Durchschnittsbon – so steigt der Warenkorb.